April 2019
Mai 2019
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Nahezu jedes Modell, das die Puchfabrik in Thondorf verließ, wurde zum Bestseller (mit wenigen Ausnahmen). Auch wenn die Grazer oftmals dem Export den Vorzug gaben, so waren die Zweiräder doch auf die heimischen Bedürfnisse zugeschnitten: sowohl was Benutzerfreundlichkeit, Steigfähigkeit, Ersatzteilversorgung und nicht zuletzt den Preis betrifft. Nicht umsonst dominierten die Puchs über Jahrzehnte hinweg das Bild des österreichischen Straßenverkehrs.

Zwei Ingenieure muss man besonders hervorheben, weil sie Innovationen eingebracht haben, die als Synonym für bestimmte Charakterzüge stehen, die eine Puch kennzeichnen: zum einen ist das Giovanni Marcellino, der 1923 den Doppelkolben-Zweitakter eingeführt hatte, und zum anderen Walter Kuttler, der in der schweren Nachkriegszeit Puch mit dem Blechschalenrahmen wieder auf die Erfolgsstraße gebracht hat. Einen bunten Überblick über die Palette von Puch Motorrädern aus den Jahren 1923 bis 1970 zeigt das Motorradmuseum Vorchdorf in seiner Sonderausstellung 2019/20 – darunter viele Raritäten, Rennmaschinen, Mopeds, Roller …