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Leserbrief an den Kölner Stadt-Anzeiger

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Vorstand reagiert auf Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers

Um den Bericht zu lesen, auf das Bild klicken!
Ich bin leidenschaftlicher Motorradfahrer , und das seit Jahren.

Die Wut der Anwohner über die "Kameraden" hat mein vollstes Verständnis, ich selbst nutze das Motorrad nicht um zu rasen, sondern um die schöne Landschaft zu genießen.

Zu dem gestattet die Verkehrsdichte ein solches Rasen überhaupt nicht. Man wird, selbst auf dem Motorrad sitzend, in unübersichtlichen Kurven von ganzen Pulks Wahnsinnigen überholt oder abgedrängt.
Die meisten von diesen Fahrern können mangels Fahrtraining (Schönwetterfahrer) ihr Motorrad nicht vernünftig händeln , das ist während der Fahrt gut zu beobachten. Von der Geräuschs Belästigung einiger oder den "Quads" ganz zu schweigen. Streckensperrungen ist die Konsequenz.

Das ist ungerecht, sie trifft in der Mehrzahl die, die sich an die Gesetze halten und vernünftig fahren. Hier frage ich mich...warum es der Polizei nicht möglich ist, derlei Verstöße entsprechend zu ahnden. Es muss weh tun! Und zwar den Verursachern, nicht der Allgemeinheit! Werden Fußballspiele "gesperrt" weil eine Gruppe Holigans permanent Mist baut?

Ins Bergische Land oder die Eifel fahre ich hauptsächlich nur noch zu genehmigten Oldtimerveranstaltungen. Diese , an nur wenigen Wochenenden im Jahr stattfindenden, genehmigungspflichtigen Ausfahrten mit historischem Kulturgut stellen ein rollendes Museum dar, das von den Zuschauern großen Zuspruch bekommt. Aber: Auch hier wird die Anmeldung solcher Events jedes Jahr schwerer.
Weil eben die Anwohner/Landräte verständlicherweise generft sind .
Bei "Rund um Bad Münstereifel " haben wir zB. ein 30 KMH in geschlossenen Ortschaften geplant, das auch nicht jedem Fahrer gefällt. Wir unterstützen den Verein für Verkehrsgeschädigte Kinder, haben eine Streuobstwiese in Insul gespendet , ein Jugendzentrum in der Eifel finanziell unterstützt und vieles mehr.

Es ist traurig zu beobachten, das hier eine Gruppe fast schon krimineller Raser allen anderen alles kaputt macht. Aber diesen Leuten ist egal , was sie anrichten. Übrigens gibt es auch Vertreter der Vierrädrigen Zunft die sich nicht benehmen können, die sind merkwürdigerweise von den Streckensperrungen nicht betroffen. Weder in der Eifel, noch im Bergischen Land.

Horst Nordmann